Der Karmabegriff im Hinduismus ist im Prinzip dem Karmabegriff des Buddhismus relativ ähnlich. Dennochgibt es relevante Unterschiede. Immerhin entwickelte sich der Buddhismus ja aus dem Hinduismus, denn Siddharta Gautama – der Begründer des Buddhismus – war ja ursprünglich Hindu. Ähnlich wie sich durch Jesus aus dem Judentum das Christentum entwickelte, brachte Siddharta Gautama durch seine Erkenntnisse den Buddhismus hervor.
Das Hauptproblem beim Vergleich dieser beiden Religionen ist allerdings, dass es bei beiden dermaßen viele Gruppierungen, Sekten und Lehrmeinungen gibt, dass ein einfacher Vergleich nahezu ausgeschlossen ist. Wenn im Folgenden also vom “Hinduismus” die ‘Rede ist, müssen die dargebrachten Überlegungen nicht alle hinduistischen Gruppierungen einschließen.
Grob gesprochen zielt auch der der Hinduismus auf die Erlösung aus dem ewigen Rad der Wiedergeburt ab. Allerdings nicht durch den “Einzug” ins “Nichts”, dem so genannten Nirvana, sondern durch Vereinigung mit dem Brahman, dem “Alles”. Man kann sich dies ungefähr so vorstellen, wie wenn ein Tropfen Wasser in den Ozean zurückkehrt. Bis der Mensch allerdings diese Rückkehr erreicht, ist er durch die endlosen Wiedergeburten an die Materie gefesselt. Und alle Taten in einer Existenz erzeugen das Karma einer anderen Existenz.
Die Informationen über Karma und Reinkarnation im Hinduismus wurden von www.freieseelen.de zur Verfügung gestellt.
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